Vorführung Fa. Weber
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Freitag 27. 08. 2010

| Unwettereinsätze 27.08.2010 |
| von Christian Buchholz |
| In der Nacht von Donnerstag auf Freitag wurde die Feuerwehr Gaukönigshofen wegen einem Unwetter zum Einsatz gerufen.
Kanaldeckel sollten gesichert werden und Überschwemmungen kontrolliert werden. Es folgte eine Kontrollfahrt durch den Ort, da die Einsatzstelle nicht genau genannt werden konnte. Im Siedlungsgebiet Rosengarten waren mehrere Kanaldeckel ausgeschwemmt worden. Die ebenfalls gemeldeten Überschwemmungen waren beim Eintreffen auf natürliche Weise verschwunden. Bei einer Kontrolle der ST 2270 Richtung Ochsenfurt wurde die Alarmierung der FF Tückelhausen in das Waldstück bei Kaltenhof bemerkt. Die FF Gaukönigshofen fuhr zur Unterstützung ebenfalls an, musste aber nicht tätig werden. Gegen 4.30 Uhr konnten die Einsatzkräfte die Nachtruhe wieder antreten. |
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Samstag 14. 08. 2010
Inspektion Süd
| Frontalzusammenstoß zweier Pkw – zwei Tote, ein Schwerverletzter |
| von Christian Buchholz |
| RIEDENHEIM, LKR. WÜRZBURG. Bei einem Frontalzusammenstoß zweier Pkw auf der Staatsstraße 2268 zwischen Riedenheim und Euerhausen sind am frühen Samstagnachmittag zwei Autoinsassen ums Leben gekommen. Ein 27-jähriger erlitt schwere Verletzungen und kam ins Krankenhaus. Wie durch ein Wunder überstand ein fünfjähriges Mädchen die Kollision nahezu unverletzt.
Gegen 13.20 Uhr war der 27-Jährige mit seinem BMW auf der Fahrt von Riedenheim in Richtung B 19. Aus bislang ungeklärter Ursache verlor er die Kontrolle über den Wagen und geriet in einer langgezogenen Linkskurve ins Schleudern. In der Folge driftete er auf die Gegenfahrbahn gerade noch an einem entgegenkommenden Pkw vorbei und kollidierte dann frontal mit dem dahinter fahrenden VW Golf. Bereits beim Eintreffen der ersten Streife der Polizeiinspektion Ochsenfurt konnten die Beamten bei dem 33-jährigen Fahrer des VW und seiner 24 Jahre alten Beifahrerin nur noch den Tod feststellen. Einen großen Schutzengel hatte wohl die Fünfjährige. Sie blieb nahezu unverletzt und wurde sogleich von den Rettungskräften und einem Notfallseelsorger professionell betreut. Vorsorglich kam jedoch auch das Mädchen in ein Krankenhaus. Der 27-jährige BMW-Fahrer erlitt schwerste Verletzungen und musste noch am Unfallort vom Notarzt reanimiert werden. Er kam mit dem Rettungshubschrauber Christoph 18 in die Uniklinik nach Würzburg. Die Feuerwehren aus den umliegenden Ortschaften waren mit etwa 60 Mann angerückt. Sie befreiten den eingeklemmten BMW-Fahrer aus seinem Fahrzeug und bargen die beiden Leichname aus dem total beschädigten VW. Zudem unterstützen sie die Polizei bei den erforderlichen Verkehrslenkungsmaßnahmen. Eine Umleitung wurde eingerichtet. Zur Untersuchung der Unfallursache kam auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg auch ein Sachverständiger an den Unfallort. Den insgesamt entstandenen Blechschaden schätzt die Polizei auf mehrere zehntausend Euro. (Pressemitteilung der Polizei) Im Einsatz: FF Riedenheim FF Sonderhofen FF Gelchsheim FF Stalldorf FF Röttingen FF Giebelstadt FF Sächsenheim |
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Sonntag 08. 08. 2010

| Verkehrsunfall WÜ 43 Sonderhofen.-Gaukönigshofen - Person eingeklemmt - 08.08.2010 |
| von Christian Buchholz |
| Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am Sonntag, 08.08.2010 gegen halb zwei auf der Kreisstraße von Sonderhofen nach Gaukönigshofen. Ein PKW kam ohne Fremdeinwirkung von der Straße ab und hatte sich mehrfach überschlagen. Der Fahrer, welcher vermutlich nicht angegurtet war, wurde aus dem Fahrzeug geschleudert und erlitt dabei tödliche Verletzungen.
Die Feuerwehren aus Gaukönigshofen und Sonderhofen wurden um 13.32 Uhr über Sirene und Funkmelder zur Einsatzstelle alarmiert. Der alarmierte Notarzt konnte an der Unfallstelle nur noch den Tod des Fahrers feststellen. Die Feuerwehr Gelchsheim wurde zur Absperrung der Straße an der Kreuzung Wolkshausen nachalarmiert. Nach Freigabe durch die Sachverständige und die Staatsanwaltschaft wurde gegen 16.00 Uhr die Einsatzstelle geräumt und die Straße wurde wieder für den Verkehr freigegeben. Eingesetzte Kräfte an der Einsatzstelle: - FF Gaukönigshofen - FF Sonderhofen - FF Gelchsheim - Würzburg Land 4 (KBI Menth, Aub) - Würzburg Land 4/2 (KBM Albert, Gelchsheim) - Polizei - Rettungswagen - Notarzt mit NEF - Notarzt mit Christoph 18 - Sachverständige der DEKRA - Bestattungsunternehmen - Abschleppunternehmen Text: FF Gaukönigshofen Bilder: FF Gaukönigshofen, KBM Albert Pressemitteilung der Polizei: polizei.bayern.de/unterfranken/news/presse/aktuell/index.html/121016 Pressebericht der Mainpost: mainpost.de/lokales/franken/Unangeschnallt-in-den-Tod;art1727,5682481 Nachrichten Radio Gong: radiogong.com/index.php?id=126&singelid=15885 Bilder von der Einsatzstelle: crashmichl.de/ffw/index.php?gallery-63 |
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Donnerstag 29. 07. 2010

| Großaufgebot bei Vermisstensuche – 68-Jährige rechtzeitig gefunden |
| von Christian Buchholz |
| OCHSENFURT OT TÜCKELHAUSEN, LKR. WÜRZBURG. Eine 68-Jährige hat am Mittwoch eine großangelegte Suchaktion von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst ausgelöst. Nach Stunden waren die Suchmaßnahmen erfolgreich. Die 68-Jährige war zwar leicht unterkühlt und geschwächt, aber ansonsten wohlauf.
Die Stationsleiterin eines Alten- und Pflegeheims hatte sich am frühen Abend bei der Ochsenfurter Polizei gemeldet. Die Frau teilte mit, dass eine 68-jährige Bewohnerin seit 15.00 Uhr spurlos verschwunden sei. Von der Ochsenfurter Polizei wurde daraufhin ein Großeinsatz in die Wege geleitet. Bei den Suchmaßnahmen waren u. a. die Feuerwehren aus Ochsenfurt, Hohestadt, Tückelhausen und Goßmannsdorf mit über 60 Mann sowie 20 Helfer des BRK und 14 Suchhundeteams des BRK Würzburg, Kitzingen und Neustadt/Aisch eingesetzt. Weitere neun Suchhundeteams des BRK Ansbach waren auf der Anfahrt. Auf Seiten der Polizei war neben mehreren Streifenbesatzungen auch ein Polizeihubschrauber mit einer Wärmebildkamera an der Suche nach der Rentnerin beteiligt. Die Suchmaßnahmen wurden stundenlang in sehr schwierigem Gelände durchgeführt. Gegen 23.00 Uhr kam dann die erlösende Nachricht. Ein Personensuchhund des BRK hatte die Vermisste in der Nähe des Thierbaches gefunden. Wie sich herausstellte, war die 68-Jährige einen ca. zehn Meter tiefen Hang hinuntergerutscht und kauerte an einem Baum. Die Frau wurde leicht unterkühlt vom Rettungsdienst zur Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht. Quelle: Pressemitteilung der Polizei |
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Freitag 16. 07. 2010

| Christoph 18 fliegt künftig für den ADAC |
| von Christian Buchholz |
| DRF-Luftrettung unterliegt im Bieter-Wettstreit
Ausgerechnet kurz vor einer großen Feier zu Ehren des Rettungshubschraubers Christoph 18 wurde bekannt: Die Trägerschaft wird bald der ADAC übernehmen. Damit wechseln auch die signifikanten Farben der Rettungsflieger. Rot-weiß, so ist er vielen bekannt: der Rettungshubschrauber der Deutschen Rettungsflugwacht DRF mit dem Funknamen „Christoph 18“. An diesem Freitag feiert er seinen 30. Geburtstag. Kurz vor den Feierlichkeiten wurde bekannt, dass der Hubschrauber ab Januar 2011 nicht mehr in rot-weiß sondern in einem auffälligen Gelb fliegen wird. Der ADAC wird dann die Luftrettung übernehmen. Diese Entscheidung hat der Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Würzburg am Mittwochabend in nichtöffentlicher Sitzung getroffen. „Maßgeblich für den Zuschlag waren wirtschaftliches und sparsames Verhalten“, heißt es dazu vom Geschäftsführer des Zweckverbandes, Michael Pahlke. Nach Informationen unserer Redaktion sind es vor allem die Kosten für die Flugminute, die für den ADAC sprechen. Aus gut unterrichteten Kreisen heißt es, dass der Automobilklub, gerechnet auf eine Vertragslaufzeit von fünf Jahren, um gut 120.000 Euro günstiger ist als der Konkurrent DRF. Seit 1996 betreibt die DRF-Luftrettung die Hubschrauber-Station in Ochsenfurt. „Die Entscheidung des Zweckverbandes hat uns sehr überrascht“, sagt Petra Hentschel, Sprecherin der DRF-Luftrettung. „Vor allem, weil es an der Qualität unserer Arbeit niemals Kritik gab, hätten wir das so nicht erwartet“, so Hentschel weiter. Zu den Gründen kann sie noch nicht viel sagen. Bisher weiß sie nur mündlich davon. „Ein anderer Anbieter war billiger. Mehr hat man uns bisher nicht mitgeteilt“, sagt sie. Die DRF-Luftrettung besteht hauptsächlich aus einem gemeinnützigen Förderverein. Die Kosten für eine Flugminute würden bei der DRF zu 75 Prozent von den Krankenkassen getragen. Die restlichen 25 Prozent kommen von Förderern und Spendern, erklärt die Pressesprecherin. „Das ist also anders als beim ADAC. Hier tragen die Kosten die Mitglieder“, so Petra Hentschel. Christoph 18 zählt zu den einsatzstärksten Hubschraubern der DRF. 2009 flog er 1656 Einsätze. „Wir freuen uns, dass wir mit unserem Konzept überzeugen konnten“, wird die Geschäftsführerin der ADAC-Luftrettung, Susanne Matzke-Ahl, in einer Pressemitteilung zitiert. „Die Entscheidung für die fliegenden Gelben Engel fiel unter anderem wegen der überzeugenden Schulungskonzepte für Piloten, Rettungsassistenten und Ärzte“, heißt es in der Pressemitteilung weiter. Dies habe der Zweckverband für Rettungswesen der ADAC-Luftrettung so mitgeteilt. Was bedeutet die Entscheidung nun konkret für die Luftrettung in der Region? Zweckverband und ADAC teilen mit, dass alles so weiterlaufen wird wie bisher auch. „Es ist beabsichtigt die Zusammenarbeit mit der bewährten medizinischen Crew fortzusetzen“, heißt es vom ADAC. „Dies war auch der Wunsch des Zweckverbandes“, bestätigt Geschäftsführer Pahlke. Auch die DRF habe diese Zusage in ihrer Bewerbung gegeben. Verändern werden sich hingegen Äußerlichkeiten. „Die Station in Ochsenfurt wird modernisiert und an die strikten Hygienevorschriften angepasst“, sagt Alka Celic, Sprecherin der ADAC-Luftrettung. Bisher steht der Crew jeweils ein Aufenthalts- und Arbeitsraum und eine Toilette zur Verfügung. Konkrete Pläne für einen Umbau gebe es aber noch nicht, heißt es vom ADAC. Trotz der Enttäuschung will die DRF den Geburtstag von Christoph 18 feiern. „Vor allem wollen wir den Hubschrauber hoch leben lassen und die hervorragende, oft lebensrettende Arbeit der Besatz würdigen“, sagt DRF-Sprecherin Petra Hentschel. Das sorgt beim Würzburger Landrat Eberhard Nuß und den Mitgliedern des Zweckverbandes für Erleichterung. Denn ursprünglich wollten sie die Entscheidung über die Neuvergabe, so heißt es, erst im Laufe der kommenden Woche bekannt geben, um das Jubiläum nicht zu trüben. |
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Dienstag 06. 07. 2010

| Neuer Atemschutzgeräteträger |
| von Christian Buchholz |
| Am Samstag, 03.07.2010, hat unser Kamerad Pascal Michel die Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger erfolgreich abgeschlossen.
Herzlichen Glückwunsch! |
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Dienstag 06. 07. 2010

| Rettungssatzvorführung der Fa. Weber am 05.07.2010 |
| von Christian Buchholz |
| Das Ausbilderteam der Firma Weber-Hydraulik besuchte am Montag, 05.07.2010 unsere Feuerwehr.
Da bei uns die Ersatzbeschaffung des mittlerweile 26 Jahre alten Rettungssatzes bevorsteht, hat die Firma Weber Ihre Geräte vor Ort vorgestellt. Rettungsschere, Spreizer und Hydraulikzylinder konnten direkt an einem Fahrzeug ausprobiert werden. Die Ersatzbeschaffung wurde notwendig, da das alte Rettungsgerät technische Probleme bereitet hat und darüber hinaus bei den neuen Fahrzeugen an seine Leitungsgrenzen gestoßen ist. So hat die bisherige Rettungsschere eine Schneidkraft von ca. 20 t aufweisen können. Das neue Gerät schafft über 100 Tonnen. Da durch die Ersatzbeschaffung geringfügige Veränderungen am Einsatzfahrzeug notwendig werden, war die Fa. Mahr Brandschutztechnik aus Würzburg ebenfalls mit Personal vor Ort. Die Rettungsgeräte werden, wie bereits berichtet, vom Freistaat Bayern mit 6000 Euro gefördert. Neben der Feuerwehr Gaukönigshofen wird im Landkreis Würzburg die Ersatzbeschaffung der Feuerwehr Thüngersheim gefördert. Weitere Bilder der Vorführung in der Galerie: crashmichl.de/ffw/index.php?gallery-62 |
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Dienstag 15. 06. 2010
Inspektion Süd
| Ausflug zur Messe Interschutz der Abschnitte Süd und Nord/Ost am 12.06.2010 |
| von Christian Buchholz |
Der Abschnitt Süd besuchte am Samstag, 12.06.2010, die Feuerwehrmesse Interschutz in Leipzig. Da im Reisebus noch Plätze frei waren schloss sich der Inspektionsbereich Nord/Ost unserer Gruppe an. Bereits um 4:30 Uhr ging die Fahrt in Gelchsheim los. Nachdem in Sonderhofen, Gaukönigshofen und Erbshausen die restlichen Teilnehmer eingeladen wurden, ging es über die freie Autobahn in Richtung Osten. Bei der Frühstückspause auf der Rastanlage Eichelborn an der A4 wurde unsere Gruppe lautstark vom Spielmannszug Sachsensiedlung empfangen. Warum diese auf der Rastanlage Ihre Generalprobe abhalten mussten war uns allen ein Rätsel. Es war sicher keine alltägliche Erfahrung. Nachdem wir durch die obligatorischen Knacker mit Kipf gestärkt die Weiterfahrt antraten kehrte zur Freude aller wieder Ruhe ein. In Leipzig angekommen teilten sich die Teilnehmer auf und erkundeten das Messegelände. Die Messe selber bot von A, wie Alarmierungstechnik über C, wie Chinesische Billigkopien bis Z, wie Zubehör alles an was im Rettungswesen mehr oder weniger nützlich ist. Beeindruckend war der neue Gelenkmast von Bronto mit einer Rettungshöhe von Sage und Schreibe 112 m. Eine gewöhnliche Drehleiter erreicht gerade einmal 23 m. Nach zahlreichen gesammelten Informationen und Stärkungen an den Austellerständen trat die Gruppe um 18.30 Uhr bei mittlerweile wunderbarem Wetter - abgesehen von Regen, Wind und Kälte - die Heimfahrt an. Um ca. 22.00 Uhr kehrten wir wieder in heimatliche Gefilde zurück. Das Fazit fiel einheitlich aus: Der Ausflug war mehr als gelungen! Vielen Dank auf diesem Wege an KBM Michael Albert für die (fast) perfekte Organisation. Ein paar Bilder sind in der Galerie zu finden: crashmichl.de/ffw/index.php?gallery-61 |
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Dienstag 15. 06. 2010
Aktualisierung
| Dräger Website Wettbewerb 2011 |
| von Christian Buchholz |
| Nachdem die Homepage der Feuerwehr Gaukönigshofen bereits 2009 am Website Wettbewerb von Dräger teilgenommen hat, versuchen wir 2011 unser letztes Ergebnis von 3 Helmen (von 5 möglichen) noch auszubauen.
Die Feuerwehren können sich noch bis Februar 2011 anmelden. Wer noch Anregungen für unsere Website hat, darf diese gerne mitteilen. |
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Montag 14. 06. 2010

| Gute Nachricht für Gaukönigshofen |
| von Christian Buchholz |
| Würzburg (ruf) – Die Regierung von Unterfranken hat aktuell 13 Städten, Märkten und Gemeinden - darunter Gaukönigshofen - für den Kauf von Hilfeleistungssätzen (HLS) die – förderrechtlich bedeutsame – vorzeitige Beschaffung genehmigt. Mit der Zustimmung zur vorzeitigen Beschaffung kann der beabsichtigte Erwerb der jeweiligen Hilfeleistungssätze schnellstmöglich realisiert werden, auch wenn über die endgültige Förderung durch einen förmlichen Bescheid noch nicht entschieden ist. Die spätere staatliche Förderung beträgt derzeit für einen vollständig beschafften Hilfeleistungssatz 6.000 Euro.
Rettungssätze zur technischen Hilfeleistung (kurz: Hilfeleistungssätze-HLS) dienen vornehmlich zur Rettung von eingeklemmten Personen, insbesondere bei Verkehrsunfällen. Konkret handelt es sich um Geräte zur Rettung von Personen aus Fahrzeugen (z.B. Rettungsschere, Rettungszylinder, Spreizer usw.). Mit der Rettungsschere werden im Einsatzfall Fahrzeugteile, zum Beispiel das Fahrzeugdach, abgeschnitten. Mit dem Spreizer und den Rettungszylindern werden Zugangsöffnungen geschaffen. Moderne, neuste Hilfeleistungssätze tragen zudem der aktuellen Bauweise von Fahrzeugen Rechnung, die immer robuster werden. Grundlage der vorgenannten Förderung ist ein aktuelles Sonderförderprogramm des Freistaates Bayern zur Ersatzbeschaffung von Rettungsgeräten der Feuerwehren. Die Fördermittel stammen aus der Feuerschutzsteuer und wurden im Rahmen des vom Bayerischen Landtag beschlossenen Staatshaushalts im Einvernehmen mit dem Bayerischen Staatsministerium des Innern bereit gestellt. Das Sonderförderprogramm läuft noch bis 31.12.2017 und ist bayernweit mit einem jährlichen Volumen von 420.000 Euro ausgestattet. Bayernweit können so jährlich 70 Hilfeleistungssätze bzw. wesentliche Bestandteile eines Hilfeleistungssatzes beschafft werden. In Unterfranken ist in diesem Jahr eine Förderung von 13 Hilfeleistungssätzen bzw. wesentlichen Bestandteilen eines Hilfeleistungssatzes möglich. Quelle: Regierung von Unterfranken regierung.unterfranken.bayern.de/presse/2010/00205/index.html |
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Donnerstag 20. 05. 2010
Übung
| Großübung in Wolkshausen am 19.05.2010 |
| von Christian Buchholz |
| Zu einer Großübung wurden die Feuerwehren der Großgemeinde sowie die Feuerwehr Sonderhofen am Mittwoch, 19.05.2010 gegen 19.30 Uhr über Sirene und Funkmelder gerufen.
Nach einer angenommenen Verpuffung im Heizungskeller des Wolkshäuser Kindergartens wurden 4 Personen als vermisst gemeldet. Atemschutztrupps aus Sonderhofen und Gaukönigshofen durchsuchten systematisch den Keller und konnten alle Vermissten in Freie bringen. Die Sicherungstrupps wurden aus Acholshausen, Gaukönigshofen und Eichelsee gestellt. An der ausgeleuchteten Verletzensammelstelle wurden die Geretteten, welche von Alexandra Albert (Team Realistische Unfalldarstellung=RUD) realistisch geschminkt wurden, erstversorgt. Die Wasserversorgung zum Objekt wurde über das Hydrantennetz und den Wolkshäuser "See" sichergestellt. Gegen 20.30 Uhr war die Übung für die rund 80 Feuerwehrkameradinnen und -Kameraden beendet. Die anschließende Manöverkritik brachte keine gravierenden Mängel an den Tag. Die Gemeinde Gaukönigshofen sicherte den Beteiligten eine Maß Bier, bzw. Spezi zu. Anwesende Einsatzkräfte: - KBI Land 4 - KBM Land 4/1 - KBM Land 4/3 - FF Acholshausen (LF 8) - FF Eichelsee (TSF) - FF Gaukönigshofen (LF 16/12) - FF Rittershausen (TSF) - FF Wolkshausen (LF 8) - FF Sonderhofen (LF 8, TLF 16/25, RW 2) - Alexandra Albert (RUD Landkreis Würzburg) |
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Mittwoch 14. 04. 2010
Inspektion Süd
| Aub - Hackschnitzel auf Straße |
| von Christian Buchholz |
| Verletzt wurde ein Lkw-Fahrer, als sein Fahrzeug am Dienstag Nachmittag umstürzte.
Der 36-jährige Mann kam mit seinem Lastwagen samt Anhänger aus Waldmannshofen und bog vor dem Schlossgarten ab. Dabei stürzte die Zugmaschine um. Die Ladung aus Hackschnitzeln ergoss sich über den Gehweg. Der Mann konnte sich aus aus dem Führerhaus befreien. Er erlitt ein Schleudertrauma und Schnittverletzungen und kam in ein Würzburger Krankenhaus. Schwierig gestaltete sich die Bergung. Mit einem Autokran wurde der Anhänger angehoben und ein Stück versetzt, damit die Anhängerkupplung geöffnet werden konnte. Den Anhänger zog ein Feuerwehrmann mit seinem Schlepper zur Seite. Ehe der Lkw wieder auf die Räder gestellt werden konnte, musste die restliche Hackschnitzelladung aus dem Aufbau geschaufelt werden. Dies dauerte bis zum Abend. Der Schaden dürfte weit über 10 000 Euro liegen. Quelle: Mainpost mainpost.de/lokales/wuerzburg/Hackschnitzel-auf-der-Strasse;art779,5536299 |
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Dienstag 06. 04. 2010

| Informationen zur Intergrierten Leitstelle Würzburg vom 01.04.2010 |
| von Christian Buchholz |
| INTEGRIERTE LEITSTELLE WÜRZBURG
Rettungsdienst • Feuerwehr • Katastrophenschutz Informationen zur Integrierten Leitstelle Würzburg Am 24. Februar 2010 wurden die Rettungsleitstelle und die Feuerwehrleitstelle in der Feuerwache der Berufsfeuerwehr zusammengelegt. Damit hat die Integrierte Leitstelle Würzburg ihren Betrieb aufgenommen. Der Beginn war sehr steinig und schwer, weil zu der Umgewöhnung auf ein neues Einsatzleitsystem noch ungeahnte technische Schwierigkeiten kamen. Es ist seitdem deutlich geworden, dass es sich bei der Zusammenlegung der beiden Leitstellen nicht um das Umlegen eines Schalters, sondern um den Beginn eines Entwicklungsprozesses handelt. Funk Für alle erkennbar waren die Funkprobleme. Bei Funkgesprächen und Alarmierungen auf Kanal 412 wurden auf den Feuerwehrkanälen die Sender aufgetastet und dabei Funkgespräche unterbrochen. Die Fehler auf den Funkanschaltekarten sind mittlerweile gefunden und behoben. Die Sprachqualität der Leitstelle war vor allem auf dem Rettungsdienstkanal sehr schlecht, es kam zu Unterbrechungen und die Durchsagen waren bisweilen nicht zu verstehen. Dies lag an den Besprechungseinrichtungen (Headset, Handapparat, Mikrofon), an der Funkanbindung über das VPN und auch an der Gleichwelle. Die Mitarbeiter in der Leitstelle können sich im Gegensatz zu den Fahrzeugbesatzungen nicht selbst über Funk hören, sodass sie nicht mitbekommen, wenn die Sprache unterbrochen ist. Mittlerweile ist die Gleichwelle neu eingestellt und die Besprechungseinrichtungen sind gepegelt. Die Anbindung der Leitstelle über das VPN an die Rettungsdienstgleichwelle funktioniert noch nicht einwandfrei und wird derzeit auch nicht benutzt. Die Leitstelle arbeitet derzeit direkt über ein Funkgerät. Es kommt immer noch vor, dass in laufende Funkgespräche Statusmeldungen gedrückt werden. Statusmeldungen haben technisch Vorrang, sodass dadurch die Funkgespräche unterbrochen und Durchsagen nicht verstanden werden. Wir bitten dies zu beachten. Funkmeldesystem (FMS) Der FMS Status 5 -Sprechwunsch- wurde anfangs nur auf einem Sammelbutton für alle Funkkanäle angezeigt, sodass die Einsatzbearbeiter den für sie bestimmten Sprechwunsch nicht erkennen konnten. Darüber hinaus wurde auch der Status 9 -dringender Sprechwunsch- nicht vom Status 5 unterschieden. Mittlerweile werden sowohl der Status 5 wie auch der Status 9 kanalbezogen und einzeln angezeigt. Es wird daher gebeten, die FMS Tasten auch für Sprechwünsche wieder zu benutzen. Beim Aufruf des Sprechwunsches durch die Leitstelle wird dem Einsatzbearbeiter automatisch der Einsatz aufgelegt, in dem das rufende Fahrzeug registriert ist, sodass ein mühsames Suchen in der Einsatzliste entfällt. Dies erleichtert die Bearbeitung bei Rückmeldungen und Rückfragen. Bei sehr vielen Einsätzen ist es schwer zu erkennen, welches Fahrzeug in welchem Einsatz steckt. Der Status 9 sollte nur für wirklich dringende Nachforderungen von Einsatzmitteln, Verstärkungen oder für die Anforderungen von dringenden Maßnahmen wie Streckensperrungen oder Abschaltungen u.ä. verwendet werden. Eine Erhöhung von Status 5 auf Status 9 ist nicht möglich, solange der vorher gedrückte Status 5 nicht abgearbeitet wurde. FMS-Folgetelegramm – früher Datenfunk Endlich ist es gelungen, die Einsatzdaten an NEF und RTW als FMS-Folgetelegramm über Datenfunk zu übermitteln, wobei das System noch nicht stabil funktioniert. Dies sollte zu einer Entlastung des Funkkanals im Rettungsdienst beitragen. Der Einsatzort wird aber dennoch bei Alarmierungen im Klartext über Funk durchgegeben. Für die Fahrzeugbesatzungen ist es daher wichtig, das Funkgerät in Betrieb zu lassen. Alarmierungen auf Kanal 469 Wenn Fahrzeuge der Berufsfeuerwehr über Lautsprecheranlage in der Feuerwache alarmiert werden, wird die Durchsage über einen Sprachbaustein aufgezeichnet und dann über Funk wiedergegeben. Dieser Sprachbaustein funktioniert derzeit noch nicht zuverlässig. Wir hoffen, dass dies in kürze behoben sein wird. Ortstasten – früher Folgetelegramm Was bisher als FMS-Folgetelegramm bezeichnet wurde, heißt jetzt nach der FMS-Richtlinie „Ortstaste“. Wir arbeiten derzeit daran, dies für den jeweiligen Zielort wieder verwenden zu können. Auch dies kann zu einer Funkentlastung beitragen. Sobald wir soweit sind, erhalten Sie die Liste der Nummern und Ortsbezeichnungen. Rückmeldungen auf Feuerwehrkanälen Die Rückmeldung bei Feuerwehreinsätzen, dass der Rettungsdienst eingetroffen ist, kann ab sofort entfallen, weil dies der Leitstelle auf dem Rettungsdienstkanal angezeigt wird. Weiterhin bitten wir die Statusmeldungen, die noch im Klartext durchgegeben werden, abzukürzen. Dies ist besonders wichtig, wenn auf dem Funkkanal viele Einsätze abgewickelt werden. Es empfiehlt sich, dies bereits im Normalbetrieb einzuüben. So kann ein oft gehörter Funkspruch: „Florian XY ist ins Gerätehaus eingerückt und wieder einsatzbereit“ auch nur mit „eingerückt“ oder „ein“ übermittelt werden. Telefonische Nachfragen bei der Integrierten Leitstelle In der letzten Mitteilung haben wir die Telefon-Nr. 19222 für die Erreichbarkeit der ILS bekannt gegeben. Wenn Sie gezielte Nachfragen vor allem im Rettungsdienst haben, können Sie bis auf weiteres folgende Funktionen direkt anwählen: Funksprecher Landkreise MSP und KT: 0931 / 30906 - 513 Funksprecher Stadt und Lkr. WÜ: 0931 / 30906 - 514 Mittelmann 0931 / 30906 - 515 (nicht immer besetzt) Funksprecher Feuerwehr 0931 / 30906 - 511 und 512 Der Notruf 112 sollte nur in dringenden Fällen bei Nachforderungen oder dringenden Vorverständigungen benutzt werden. Dabei ist aber nicht vorhersehbar, an welchem Platz der Notruf angenommen wird. Dies kann bei hohem Notrufaufkommen auch ein Ausnahmeabfrageplatz sein. Es wird gebeten, den Notruf nicht für Routinegespräche zu blockieren. Wir bedanken uns für die Geduld und das Verständnis für manche Unzulänglichkeit und versichern Ihnen, dass wir das System weiter verbessern werden. Würzburg, den 01.04.2010 Dipl.-Ing. (FH) Franz-Josef Hench Ltd. Branddirektor |
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Donnerstag 18. 03. 2010
Aktualisierung
| LF 16/12 im Einsatzdienst |
| von Christian Buchholz |
| Nach einigen Anpassungen und kleineren Reparaturen ist das "neue" LF 16/12 nun im Einsatzdienst.
Wann die Einweihung und Vorstellung stattfindet erfahren Sie hier zu gegebener Zeit. Im Menüpunkt "Fahrzeug" kann man das Fahrzeug schon jetzt betrachten. |
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Donnerstag 11. 02. 2010

| "Neues" Einsatzfahrzeug für die Feuerwehr Gaukönigshofen |
| von Christian Buchholz |
| Aufgrund des Alters unseres LF 16 und zu hohen Instandhaltungskosten entschied sich der Gaukönigshöfer Gemeinderat für den Kauf eines "neuen" gebrauchten Feuerwehrfahrzeugs für die Ortswehr Gaukönigshofen.
Das Löschgruppenfahrzeug LF16/12 mit Baujahr 1984 stellt den Schutz in der Gemeinde für die nächsten Jahre sicher. Das Fahrzeug war bis zuletzt im Einsatz. Mit 1600 Litern führt das LF 16/12 doppelt soviel Wasser mit wie das bisherige LF 16. Die Ausstattung wird weitestgehend vom Vorgänger übernommen. Die Indienststellung erfolgt in den nächsten Wochen. Nähere Informationen gibts zu gegebener Zeit. Artikel der Mainpost vom 16.02.2010: GAUKÖNIGSHOFEN Neues Fahrzeug für die Feuerwehr Ja vom Gemeinderat Ersatz für das reparaturanfällige Löschgruppenfahrzeug der Feuerwehr Gaukönigshofen kommt. Der Gemeinderat gab grünes Licht für das rote Fahrzeug, das von der Wehr in Schnelldorf im Landkreis Ansbach erworben wird. Das bisherige Löschfahrzeug aus dem Jahr 1973, das die Wehrleute vor einigen Jahren selbst herrichteten, würde einen hohen Aufwand für Reparaturen erfordern. Einige Ersatzteile wären selbst beim Hersteller nicht mehr zu bekommen. Deshalb hatte der Gemeinderat in der Januarsitzung die Reparatur zurück gestellt und die Wehrführung beauftragt, selbst nach einem günstigeren gebrauchten Wagen zu suchen. Die beiden Kommandanten der Wehr nahmen mit Kreisbrandmeister Christian Neeser und Gemeinderatsmitglied Benno Karl zwei Fahrzeuge intensiver in Augenschein. In der Nähe von Kassel hätte man eines für 25 000 Euro angeboten bekommen, an dem aber noch einige Reparaturen und Instandsetzungen nötig wären. Wesentlich mehr Gefallen hatte man an dem Löschgruppenfahrzeug LF 16 der Schnelldorfer Feuerwehr, das 1984 gebaut wurde. Es sei wesentlich besser in Schuss, was auch eine Probefahrt gezeigt habe, berichtete Benno Karl in der Gemeinderatssitzung. Außerdem wäre der Preis viel günstiger. Er betrage 15 000 Euro. Einige Umbauten und Anpassungen würden rund 1500 bis 2000 Euro erfordern. Im Vergleich dazu kämen beim jetzt vorhandenen Fahrzeug allein die schon abschätzbaren Reparaturen auf 15 000 Euro - so viel wie der Schnelldorfer Wagen kostet. Diesen zu kaufen, beschloss dann der Gemeinderat einstimmig und ohne größere Diskussion. Eine Art Vorvertrag, um sich das Auto zu sichern, hatte die Delegation bereits bei ihrem Besuch in der mittelfränkischen Gemeinde abgeschlossen. Unabhängig von der Frage des Fahrzeugs ist die Notwendigkeit, einen neuen hydraulischen Rettungssatz - Schere und Spreizer - zu beschaffen, der den gestiegenen Anforderungen der technischen Hilfeleistung entspricht. (kls) |
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